Unterstützung für unsere lokalen Partner

«Du kannst nicht alle Not der Welt lindern,
aber Du kannst einem Menschen Hoffnung geben.»
(Albert Schweitzer) 

2020: FreitagTravel hilft Partnern und Freunden in Corona-Zeiten
Die Reisebranche in der Schweiz wird weiterhin stark gebeutelt und kaum ein Büro muss keine Angestellten entlassen! Je nach der Höhe und dem Zeitpunkt der Finanzspritzen des Bundes werden auch einige diese Krise leider nicht überleben! 
Noch um Einiges schlimmer ergeht es aber all den Menschen in den Entwicklungsländern, deren karges Einkommen sehr vom Tourismus abhängt!! 
Deswegen ist es für uns Ehrensache, wenigstens ein paar von unseren Partnern und Freunden in den Ländern, in denen wir auch unsere Reisen durchführen, etwas unter die Arme zu greifen und Ihnen so mehr Hoffnung zu geben.

Kenia: Hamisi haben wir schon vor Jahren an einer Folklore-Vorstellung im Lake Nakuru Nationalpark kennengelernt (Reiseblog 2014). Er ist Vater von 4 Mädchen und Mitglied einer Tanz- und Musiktruppe, die gewöhnlich in Hotels auftritt. Seit März 2020 fällt sein Verdienst komplett aus und Alternativen als Rikschafahrer oder der Verkauf von eigenen Backwaren können das Defizit nicht ausgleichen. Mit unserer weiteren Unterstützung kann er für seine junge Familie genug zum Essen kaufen und seinen Töchtern notwendiges Schulmaterial ermöglichen. 

Peru: Elizabeth, unsere langjährige Partnerin für Peru-Reisen (Reiseziel Peru) hatte in den vergangenen Corona-Monaten eine sehr schwierige Zeit. Weil ihr kleines Reisbüro nicht mehr läuft, wollte sie als Köchin in einem Bergwerk arbeiten. Diese Arbeit konnte sie nie antreten, weil wegen der Corona-Ansteckungsgefahr die Proteste der lokalen Bevölkerung zu gross wurden. Als sie selbst zubereitetes Frühstück in den Strassen von Cusco verkaufte, steckte sie sich und ihre Familie mit dem Virus an und musste in Quarantäne, während ihre Mutter beinahe starb wegen Corona...! Damit sie wenigstens ein Minimum an medizinischer Versorgung erhalten kann, ist sie auf die Weiterführung ihrer Basiskrankenversicherung angewiesen...

Tansania: Zacharia, unser Führer zum eindrücklichen Hadzabe-Stamm, der noch wie in der Steinzeit am Lake Eyasi lebt (Reiseblog 2019), ist vor ein paar Monaten Vater von einem Töchterchen geworden. Um Babynahrung und weiterhin die Miet- und Stromkosten für seine kleine Wohnung bezahlen zu können, hat er letzthin in seiner Not ein Feld mit Bohnen angepflanzt. Er weiss aber noch nicht, ob und wieviel Bohnen er ernten und verkaufen kann...

Nepal: Lopsang, den sympathische Assistent des Chefsherpas auf unserem letzten Trekking in der Khumbu-Region, haben wir alle noch in bester Erinnerung (Reiseblog 2019)! Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht von seinem Tod als Folge eines tragischen Motorradunfalles. Er hinterlässt seine junge Frau mit zwei kleinen Kindern, welche in dieser ohnehin schon schwierigen Zeit, dringend auf jegliche Hilfe angewiesen ist!

Ladakh: Schon im Sommer erhielten wir zudem die traurige Nachricht über den unerwarteten Tod (nicht coronabedingt) unseres Partners Tsering, mit dem wir ein neues Reise-Projekt im wunderschönen Ladakh (Reiseziel Ladakh) bereits angedacht hatten und demnächst realisieren wollten. Jetzt versuchen sein jüngerer Schwager und seine ältere Tochter mit ihren Geschwistern, irgendwie über den Verlust hinwegzukommen und Tsering's kleines, aber sehr persönliches Reiseunternehmen, das er mit viel Enthusiasmus und Energie die letzten 10 Jahre erfolgreich aufgebaut hat, trotz aller Unbill über die Coronaflaute zu retten. 

"Thanks so much for your continuous Help you are giving us! ...also we bought some food and with your support it keeps the family going. May Almighty God continue to bless you and give you good health plus Yvonne. ...You don't know how much your support means to us..." 
(Hamisi & Maryam, Kenia)

"Estimado Andy y querida Yvonne. Muchísimas gracias por vuestra solidaridad, mí mama les agradece bastante y reza para Ustedes estén bien en todo aspecto, ella dice que es una recompensa de Dios mediante vosotros porque también apoyamos con lo poco que tenemos a otras personas..."
(Elizabeth, Peru)

"We would like to thank you for the Christmas gift for me and my family...we did not expect that! I will let you know once I collect the money tomorrow. Be blessed and stay safe - we love you." 
(Zacharia, Tansania)

"I am very happy that you help my two kids Dupsang and Furlama. Thank you so much."
(Namkha Sherpa, Nepal, Frau von Lopsang)

"If Tsering was alive I am sure he also would thank you a lot...still he comes in my dreams...I am really thankful to you for every help to my sister and her children..."
(Norbu, Ladakh, Schwager von Tsering)